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?Unser Sekretär? wurde 50 Jahre

KAB-Diözesansekretär Ulf Bergemann lud zu seinem 50. Geburtstag zum Umtrunk, und viele kamen von Nah und Fern.

 

Datum:

 

14. Juni 2012

 

Mannheim, 13. Juni 2012. Am gestrigen Dienstag war großer Bahnhof im Mannheimer Diözesansekretariat angesagt. Über 100 Frauen und Männer der KAB und befreundeter Organisationen und Weggefährten kamen, um Ulf Bergemann zu seinen 50. Geburtstag zu gratulieren. Der Nell-Breuning-Saal der KAB im Quadrat D 6, 5 war schnell überfüllt, so dass viele in den Gängen und Fluren verweilen mussten, bis sie zum Geburtstagskind vordringen konnten.

Jeder, der da war, hätte etwas sagen können, aber die Zeit hätte nicht gereicht, so hat man sich verständigt, dass Uwe Terhorst, Brigitte Smolka und Reinhard Siegel jeweils eine kurze Laudation von Seiten der Region hielten. Vom Diözesanverband der KAB überbrachten die Vorsitzende Maria Baur und der Diözesanpräses Friedbert Böser die Glückwünsche.

Familie und Freunde des Geburtstagskindes hatten, zusammen mit dem bewährten Team um Hilde Maringer und Spiros Lytras, ein kulinarisches Feuerwerk gezaubert, so dass man nicht wie üblich sorgenfrei und erleichtert von der KAB nach Hause gegangen ist, sondern beschwert und sorgenreich der Figur wegen.

Reinhard Siegel, Bezirksvorsitzender aus Mannheim, beschrieb es in seiner Laudatio so:

Der Herr aber war mit Joseph, und er war ein Mann, dem alles gelang.

(1. Mose 39,2)

Ich hörte, dass eine der frühesten englischen Bibelübersetzungen Joseph in diesem Vers als »lucky fellow« bezeichnete, d.h. »Glückspilz«. Vielleicht hatte »lucky« zu jener Zeit eine etwas andere Bedeutung, aber wir sind doch froh, dass spätere Übersetzer Joseph aus dem Reich glücklicher Zufälle entfernt haben.

Wir, die KAB-Mannheim, befinden uns aber im Reich der glücklichen Zufälle und gelungenen Fügungen, die uns einen herausragenden Sekretär geschenkt haben.

Einen Sekretär, der die Dinge mit schneller Auffassungsgabe umsetzen kann, eine öffentlichkeitswirksame und im biblischen Sinne erfolgreiche Arbeit . Nicht für sich, sondern für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, für die Kolleginnen und Kollegen, die die Hilfe der KAB gebraucht haben.

Er war es, der die Beziehungen zu Betriebsräten, zu Personalräten, zu Gewerkschaften und zum DGB, partnerschaftlich ausgebaut hat, auch wenn die offizielle Kirche keinen Fuß in ein Gewerkschaftshaus gesetzt hat. Doch der Gründer dieser Kirche hat dem Arbeiter doch seinen Tageslohn zugesprochen, egal wie lange er am Tage arbeitete: Mindestlohn, das Thema ist 2000 Jahre alt und immer noch nicht gelöst.

Ulf hat, in Zusammenarbeit mit den ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Sekretariat der KAB-Mannheim die Kurpfälzer Sozialtage, den Kurpfälzer Dialog, ins Leben gerufen, die weit über Mannheim hinaus bekannt und beachtet sind. Vom Diözesankongress 1994 in Mannheim bis hin zum Projekt ?Arbeit im Quadrat? während des Katholikentages in Mannheim oder seinem engagierten Einsatz gegen Rechts, hat er Maßstäbe gesetzt. Genauso wie seine professionell organisierten Reisen nach Rom und anderswo zeigen sie seine vielfältigen Fähigkeiten.

Lieber Ulf, ganz herzlichen Dank für deine engagierte Arbeit!

Reinhard Siegel/UB

 

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