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Seit dem Beginn des Pontifikates begleitete die KAB Benedikt

Nach Benedikt XVI. nun ?Habemus Papam? live erleben?

 

Datum:

 

28. Februar 2013

 

Rhein-Neckar, im März 2013. Die Planungen haben bereits im Sommer 2012 begonnen. Wieder einmal lädt die KAB des Diözesansekretariates Nordbaden im März zu einer Romwallfahrt ein. Und genau während des Aufenthaltes der KAB-Frauen und Männer, könnte es heißen ?Habemus Papam? ? Wir haben einen neuen Papst. Hier wäre die KAB dann zu einem historischen Datum an einem geschichtsträchtigen Ort: Ein Nachfolger Petri wird gewählt, obwohl der ?alte? Papst nicht gestorben ist, sondern durch Rücktritt auf sein Amt verzichtet hat.

Etwas wehmütig blickt der KAB-Diözesansekretär Ulf Bergemann mit Dienstsitz in Mannheim auf das Jahr 2005 zurück: Als am 19. April 2005 der Name des neuen Papstes von der Loggia des Petersdomes verkündet wurde, konnte man noch nicht ahnen, welche Auswirkungen dies auf die Menschen haben würde: Josef Ratzinger war der neue Papst, ein Mensch, der eher durch harte Entscheidungen in der Glaubenskongregation, als durch seine Menschenfreundlichkeit auffiel. Was dann allerdings geschah, war auch für die KAB überraschend: Viele Frauen und Männer der Orts- und Bezirksverbände erinnerten sich, dass die KAB in vergangenen Jahren ab und zu Fahrten nach Rom anbot, und es wurde nachgefragt, ob nicht demnächst eine Romwallfahrt geplant sei.

Das Team um den Diözesansekretär und Präses Burghard Weghaus SJ. organisierte für den November 2005 eine erste Wallfahrt unter dem Pontifikat von Benedikt XVI. und staunte nicht schlecht, als innerhalb weniger Wochen die Wallfahrt auf zwei Gruppen ausgedehnt werden musste, da die Nachfrage nicht nachließ. Zum Glück konnte der KAB-Diözesansekretär auf kompetente Unterstützung zählen und der KAB-Ortsvorsitzende der Gruppe Mannheim-Mitte, Spiros Lytras, übernahm die Gruppenbetreuung vor Ort für die zweite Gruppe, was bis heute so ist. Betont sei hier, dass in dieser Sache alle Verantwortlichen, einschließlich des Diözesansekretärs, ehrenamtlich tätig sind. Dank der guten Kontakte der KAB zum Privatsekretär des Papstes, Erzbischof Georg Gänswein, waren die Pilgergruppen während der Audienzen oft sehr nahe beim Papst im sogenannten Bereich ?Reservato Speziale?. Und zwei Mal konnten zwei Vertreter der KAB (2010 und 2012) in der ?Prima Fila? direkt dem Papst begegnen und einige Worte mit ihm sprechen.

Die Nachfrage riss in den Folgejahren nicht ab, fast immer mussten zwei Gruppen gebildet werden, was schließlich zu insgesamt 12 Wallfahrten und beinahe 800 TeilnehmerInnen während des Pontifikates des Deutschen Papstes führte. Stetig stieg die Teilnehmerzahl zwischen 70 und 90 TeilnehmerInnen. Und in diesem März ist wieder eine Fahrt, schon lange geplant und ausgebucht, vorgesehen, diesmal mit 91 TeilnehmerInnen. Ob es glückliche Fügung oder Zufall ist sei dahingestellt, aber unsere Gruppe wird in diesem Jahr vom 8.-15. März 2013 in der Zeit der Sedisvakanz nach Rom fahren und dort eventuell als eine der ersten Pilgerinnen und Pilger den neuen Papst erleben können. In den letzten Tagen vor der Wallfahrt gab es öfters Anfragen, ob die Fahrt denn überhaupt stattfinde, jetzt wo es keinen Papst mehr gäbe, oder ob man die Fahrt nicht vorverlegen könnte, um Benedikt noch einmal zu sehen. Als ob dies mit 91 TeilnehmerInnen so einfach wäre.

Wenn nun die Pilgerinnen und Pilger, die aus der gesamten Erzdiözese und darüber hinaus kommen, wirklich das Glück haben, einen neuen Papst zu begrüßen, dann haben sie ein Zeitfenster der Geschichte erwischt, das bisher sehr sehr selten eingetreten ist: Ein Nachfolger Petri wird gewählt, dessen Vorgänger nicht durch Tod sondern Amtsverzicht aus dem Amt geschieden ist.

U.B.

 

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