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Mit Essen spielt man nicht

Mannheimer-KAB beim Aktionstag gegen Lebensmittelspekulanten

 

Datum:

 

15. Oktober 2013

 

Mannheim, 15. Oktober 2013. Haben Sie gewusst, dass Banken und Versicherungen auf steigende oder fallende Kurse bei Lebensmittel spekulieren und so ganze Regionen in der sogenannten 3. Welt verarmen und sich die Menschen dort die Lebensmittel wie Zucker, Mais oder Weizen nicht mehr leisten können? Gegen diese Spekulation mit Lebensmitteln ist ein Bündnis aus verschiedenen Organisationen heute in Frankfurt vor die Zentrale der Deutschen Bank, der Börse und Allianz gezogen. Mit dabei waren Frauen und Männer der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) aus Mannheim und Nordbaden.

KAB-Diözesansekretär Ulf Bergemann, der die Gruppe aus Mannheim begleitete, sprach von einem Skandal, dass Güter des täglichen Bedarfs der Spekulation unterworfen sind und so Menschen in den Entwicklungsländern die eigenen Produkte, die sie angebaut haben, sich finanziell nicht leisten können.

Neben vielen Grundnahrungsmitteln, wird in vielen Regionen der Welt auch das Wasser zu Privateigentum mit dramatischen Folgen.

Das Bündnis um ?Oxfam?, das das Aktionsbündnis anführte, lud an diesem Dienstag zu einem Protestmarsch vor die Zentrale der Deutschen Bank, der Börse und der Allianz ein. Einige Banken haben mittlerweile Fonds und Derivate wieder vom Markt genommen, die mit Lebensmittel spekulieren, nicht aber die Deutsche Bank oder die Schweizer Bank UBS. Der Allianz Konzern mischt in diesem Geschäft kräftig mit.

Der Bezirksvorsitzende Reinhard Siegel und Präses Burghard Weghaus SJ betonten, dass es ein Menschenrecht ist, das hier mit Füßen getreten wird. Hierfür gehen wir auf die Straße und dies ist erst der Anfang, so die beiden KAB-Vertreter.

 

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