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Christliches Handeln in der Flüchtlingsfrage und seine sozialen Herausforderungen

Caritas Geschäftsführerin Susanne Rohfleisch referierte in Baiertal

 

Datum:

 

03. Juli 2017

 

Zu einem Gesprächsabend mit dem Thema: Christliches Handeln in der Flüchtlingsfrage und seine sozialen Herausforderungen ? Impulse aus der Arbeit der Caritas, hat die Katholische Arbeitnehmer Bewegung (KAB) und die Arbeitnehmerseelsorge Rhein-Neckar eingeladen. Trotz heißen Wetters interessierten sich rund 40 Personen für die Überlegungen der Referentin Susanne Rohfleisch, Geschäftsführerin, Caritasverband für den Rhein-Neckar-Kreis e.V. Uwe Terhorst, Referent für Arbeitnehmerseelsorge / KAB weist bei seiner Begrüßung auf eine Bibelstelle des Alten Testament, das sogenannte Heiligkeitsgesetz, aus dem Buch Levitikus hin, in dem es heißt: ?Wenn bei dir ein Fremder in eurem Land lebt, sollt ihr ihn nicht unterdrücken. Der Fremde, der sich bei euch aufhält, soll euch wie ein Einheimischer gelten und du sollst ihn lieben wie dich selbst.? (Lev 9,33f)

Der Hintergrund ist natürlich die Exodusgeschichte und die ihr vorausgehenden Sklavereierfahrungen in Ägypten. Es sei die bekannteste und die zentrale Fluchtgeschichte der Bibel und damit der Referenzpunkt für uns im Umgang mit Fremden, betonte Terhorst. Wie mit Fremden umgegangen werden soll, hänge dort nicht als Gebot im luftleeren Raum, sondern sei eingebettet in die Beziehungsgeschichte Gottes mit seinem Volk. Bei der Diskussion im Umgang mit den Flüchtlingen heute geht es nicht nur um die Abwehr rechtsradikalen oder rechtspopulistischen Gedankenguts. Da sei aus dem christlichen Fundus heraus meist sehr schnell eine eindeutige ethische Position formuliert. Referentin Susanne Rohfleisch ging der Frage nach, welche Impulse aus der Arbeit der Caritas für christliches Handeln in der Flüchtlingsfrage mit seinen auch sozialen Herausforderungen Anregung sein können. Besonders wir Wohlfahrtsverbände haben, die Aufgabe, kritische Fragen an Politik und an das Handeln des Staates zu stellen. Wachzurütteln, aufmerksam zu machen, Alternativen in den Blick zu bringen?manchmal etwas unbequem zu sein. Ohne dadurch für uns sich zu beanspruchen, dass wir die einzigen richtigen Lösungswege oder Handlungsmodelle zur Hand haben. Wenngleich christliches Handeln manchmal auch nach Radikalität und Kompromisslosigkeit ruft, so Susanne Rohfleisch. Im eigenen Alltag erlebe sie es immer wieder, dass gerade bei komplexen Themen, wie beispielsweise der Umgang mit den Herausforderungen bezogen auf die Flüchtlingsfrage, schnell ein Disput entsteht, der in hitzige Diskussionen übergeht und so kein wirkliches Gespräch mehr zustande kommt/kommen kann. Emotionen kochen hoch, und versperren den Raum zum Dialog. Kommunikation und Dialog werden dann eher zu einem Schlagabtausch. Positionen sind bereits zu Beginn verhärtet und auch kaum noch zu verlassen. Jeder scheint für sich die Wahrheit und zwar die einzige Wahrheit gepachtet zu haben. Dabei sei eher ein gemeinsames Suchen nach Antworten, ein Entwickeln von Positionen und daraus folgend Handlungen im Alltag angesagt. Bild könnte enthalten: 4 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen

 

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