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Fühlen sich Arbeitnehmer wohl, dann geht es auch Firmen gut

Kurpfälzer Sozialtage: Neunte Auflage ab Sonntag - Stellvertretende DBG-Bundesvorsitzende kommt nach Heidelberg

 

Datum:
Erscheinungsort:

 

08. November 2018
Rhein-Neckar-Zeitung, Mannheim

 

Von Alexander Albrecht

Mannheim. Aufrütteln und den Finger in die Wunde legen: Alle zwei Jahre nehmen sich die Kurpfälzer Sozialtage eines aktuellen Themas aus der Arbeitswelt an. Die Vortrags- und Diskussionsreihe der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) hat sich über die Grenzen der Region hinaus einen Namen gemacht. Davon zeugen prominente Redner aus den Vorjahren wie die Politiker Franz Müntefering, Andrea Nahles, Heiner Geißler, Norbert Blüm und Rita Süssmuth oder Verdi-Chef Frank Bsirske, ZDF-Chefredakteur Peter Frey und Hans-Jürgen Papier, ehemaliger Präsident des Bundesverfassungsgerichts.

Die Köpfe hinter den Sozialtagen sind seit 18 Jahren KAB-Diozösensekretär Ulf Bergemann und Uwe Terhorst, Referent für Arbeitnehmerseelsorge. Das Duo hat auch für die neunte Auflage das Programm zusammengestellt. Das Motto lautet 'Arbeit. Macht. Sinn.' Darin verarbeiten Bergemann und Terhorst ihre Erfahrungen in den vergangenen zwei Jahren aus den Betrieben.

Zwar stünden die Unternehmen in der Metropolregion gut da und gebe es wenig Arbeitslosigkeit. Zugleich aber stiegen immer mehr Firmen aus der Tarifbindung aus. 'Bundesweit ist nur noch jeder zweite Arbeitnehmer von einem Tarifvertrag geschützt', weiß Bergemann.

Dabei hat er selbst im Familienkreis die Erfahrung gemacht, dass dies viele junge Leute aus der 'Generation Praktikum' keineswegs stört. 'Sie bekommen es dann bitter zu spüren, wenn rechtliche Probleme auftauchen oder die Arbeitslosigkeit droht.' Dabei geht es den KAB-Vertretern nicht darum, mutmaßliche Schwarze Schafe unter den Betrieben bei den Sozialtagen anzuprangern.

Vielmehr wollen sie für ein gemeinsames Miteinander in den Unternehmen werben. 'Fühlen sich die Arbeitnehmer wohl, dann geht es auch den Firmen gut', ist Terhorst überzeugt. Auch in diesem Jahr haben sich wieder prominente Redner angesagt. Gleich zwei Veranstaltungen finden in Heidelberg statt. Zunächst will die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack am 16. November die Perspektiven der Gewerkschaftsarbeit für die 'Arbeitswelt von morgen' aufzeigen. 'Es geht ihr auch darum, die Gewerkschaften aus der Schmuddelecke herauszuholen und ihre Bedeutung für gute Lohnverhältnisse herauszuarbeiten', gibt Bergemann einen kleinen Vorgeschmack.

Und wie sehen das die Arbeitgeber? Einblicke gibt am 20. November Prof. Rupert Felder. Der Personalvorstand der Heidelberger Druckmaschinen AG schaut wie Hannack aber auch in die Zukunft und widmet sich der zunehmenden Digitalisierung an Schreibtischen und Werkbänken. Eine der spannenden Fragen des Abends, die Felder beantworten will: Welche Auswirkungen haben künstliche Intelligenz und automatisierte Prozesse auf die Personalarbeit?

Die Vorpremiere seines neuen Programms feiert der aus vielen Fernsehauftritten bekannte Kabarettist und studierte Theologe Lutz von Rosenberg Lipinsky am 14. November in Mannheim-Waldhof. Es ist die einzige Veranstaltung, bei der Eintritt verlangt wird. 15 Euro kostet die Karte an der Abendkasse.

 

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